Aufwärmen für zwei.
Wie du dich und dein Pferd aufs Reiten vorbereitest
Das Reiten beginnt, bevor du den Fuß in den Steigbügel setzt.
Ein paar Minuten Aufmerksamkeit beim Satteln, ein ruhiges Aufwärmen des Pferdes und ein paar Minuten Bewegung für dich selbst bewirken mehr, als man denkt.
Wir zeigen, was die neuesten Studien dazu sagen.

- Beim Satteln verrät dein Pferd viel. Den Kopf zum Gurt drehen, mit dem Schweif schlagen und Beißversuche können mit Schmerzen oder einem schlecht sitzenden Sattel zusammenhängen, und die meisten Besitzer bemerken diese Signale nicht.
- Ein gut passender Sattel ist selten. In einer Schweizer Studie hatte nur jeder zehnte Sattel keinerlei Passformprobleme.
- Das Aufwärmen erhöht die Muskeltemperatur und bereitet das Pferd auf die Arbeit vor. Reiter wärmen ihre Pferde meist 10-20 Minuten auf, zu einem großen Teil im Schritt.
- Deine Asymmetrie und Anspannung übertragen sich auf das Pferd. Regelmäßiges Training außerhalb des Sattels verbesserte das Gleichgewicht der Reiter und die Druckverteilung auf dem Pferderücken.
- Dein Pferd reagiert auf deine Körpersprache. Ruhige, vorhersehbare Bewegungen beim Satteln gehören ebenfalls zum Aufwärmen.
Über das Aufwärmen des Pferdes wird viel gesprochen, über das Aufwärmen des Reiters fast gar nicht. Dabei ist beim Reiten immer ein Paar unterwegs: das Pferd, das trägt, und der Mensch, der auf seinem Rücken sitzt und es die ganze Zeit beeinflusst.
Wir haben Studien der letzten Jahre gesammelt und daraus einen einfachen Plan gemacht: was du am Pferd prüfen solltest, bevor du aufsitzt, wie du es und dich aufwärmst und worauf du in den ersten Minuten des Ritts achtest. Am Ende findest du eine Liste zum Merken.
Das Satteln ist der erste Test
In einer Studie mit 193 Sport- und Freizeitpferden aus 11 Ställen wurde beobachtet, wie sie sich beim Auftrensen und Satteln, beim Gurten und beim Aufsitzen verhalten. Am meisten passierte beim Gurten: 40% der Pferde drehten dabei den Kopf zum Gurt, 34% schlugen mit dem Schweif, 21% traten unruhig hin und her und 15% versuchten zu beißen. Angelegte Ohren und einen intensiven, starren Blick sah man in jeder Phase bei mehr als der Hälfte der Pferde[1].
Das ist keine Frage des Charakters. Dieselben Pferde wurden genau untersucht. Ein Pferd mit mäßiger oder deutlicher Lahmheit zeigte beim Satteln 1,4-mal häufiger auffälliges Verhalten als ein lahmfreies Pferd. Schmerzen der Muskulatur entlang der Wirbelsäule und ein vorne zu enger Sattel gingen mit mehr solchem Verhalten beim Satteln einher, ein schlechter passender Sattel mit mehr solchem Verhalten beim Aufsitzen[2].
der Besitzer glaubten, dass sich ihr Pferd beim Satteln oder Aufsitzen auffällig verhält. Die meisten wussten nicht, dass ihr Pferd solches Verhalten zeigt, obwohl der Tierarzt es gesehen hatte[3].Dyson et al., Equine Veterinary Education, 2022
Wenn dein Pferd beim Satteln jedes Mal den Kopf zum Gurt dreht, die Ohren anlegt oder zu beißen versucht, bestrafe es nicht. Notiere, wann das passiert, und zeig es deinem Tierarzt oder einem Physiotherapeuten. In Studien ging solches Verhalten mit Schmerzen und schlecht sitzenden Sätteln einher[2].
Sattel, Gurt und Aufsitzen
Sattel. In einer Schweizer Studie hatten nur 10% der Sättel keines der bewerteten Passformprobleme. Bei 15% der Pferde lag der Druck unter dem Sattel über Werten, die als klinisch relevant gelten, und Rückenschmerzen hingen mit einigen Passformproblemen zusammen[4].
Ein Sattel wird am stehenden Pferd angepasst. Im Schritt und im Trab ist der Pferderücken aber flacher als im Stand, und direkt vor dem Sattel arbeitet der sehr bewegliche Widerrist[5]. Ein Sattel, der am stehenden Pferd gut liegt, kann in der Bewegung also drücken. Deshalb lohnt es sich, die Passform von einer Fachperson auch beim Reiten prüfen zu lassen.
Gurt. In einer Studie mit Druckmessdecke verlagerte ein fester angezogener Gurt (16 kg Zugkraft statt 8 kg) den Satteldruck nach vorne, in Richtung Widerrist. Die Form des Gurts, gerade oder anatomisch, spielte keine Rolle. Die Autoren schreiben, dass ein solcher Druck Schmerzen im vorderen Rückenbereich begünstigen kann[6]. In der Praxis: Zieh den Gurt schrittweise in mehreren Etappen an, und nur so fest wie nötig.
Aufsitzen. Beim Aufsitzen vom Boden waren Kraft und Satteldruck auf den Rücken, umgerechnet auf das Gewicht des Reiters, größer als beim Aufsitzen von einer 35 cm hohen Aufsteighilfe. Der höchste Druck lag fast immer, in 97% der Versuche, auf der rechten Seite des Widerrists[7]. Die Studie ist schon über zehn Jahre alt, aber eine neuere Messung gibt es nicht. Eine Aufsteighilfe ist das Einfachste, was du für den Rücken deines Pferdes tun kannst.
Aufwärmen des Pferdes: Schritt ist keine Zeitverschwendung
Eine Übersicht über 23 Studien zum Aufwärmen von Renn- und Sportpferden zeigte, dass das Aufwärmen die aerobe Leistungsfähigkeit verbessert und die Blut- und Muskeltemperatur erhöht, unabhängig davon, wie intensiv es ist. Reiter schätzen es auch, weil das Pferd danach besser auf die Hilfen reagiert. Ein längeres oder intensiveres Aufwärmen brachte jedoch keine besseren Turnierergebnisse, und klare Empfehlungen für die einzelnen Disziplinen fehlen noch immer[8].
Wie lange dauert das in der Praxis? In einer Umfrage unter europäischen Dressur- und Springreitern wärmte die Mehrheit ihre Pferde 10-20 Minuten auf. In der Dressur war Schritt die wichtigste Gangart beim Aufwärmen, im Springen Trab. Als aufgewärmt galt für die Reiter ein Pferd, das auf die Hilfen reagiert, geschmeidig und losgelassen ist[9]. Als Reiter gebeten wurden, ihr Aufwärmen zu Hause zu filmen, dauerte es im Schnitt 24 Minuten, und die meiste Zeit, etwa die Hälfte, entfiel auf den Schritt[10].
der gefilmten Aufwärmphasen beschrieben die Reiter danach so, wie sie auf dem Video zu sehen waren. Die meisten hatten ihr Aufwärmen anders in Erinnerung, als es tatsächlich war[10].Chatel und Williams, International Journal of Equine Science, 2024
Ein Freizeitpferd wärmt sich anders auf als ein Sportpferd. In einer polnischen Studie stieg die Temperatur der Beine umso stärker, je länger das Aufwärmen im Schritt und Trab dauerte. Bei Springpferden setzte der Effekt jedoch schneller ein und hielt länger an als bei Freizeitpferden, bis zu 30 Minuten nach dem Aufwärmen[11]. Wenn dein Pferd seltener oder ruhiger arbeitet, verkürze sein Aufwärmen nicht.
- Schritt am langen ZügelBeginne mit ein paar Minuten freiem Schritt, in dem das Pferd den Hals strecken und den Rücken lösen kann. In den gefilmten Aufwärmphasen nahm der Schritt die meiste Zeit ein[10].
- Trab und große HufschlagfigurenGeh in einen ruhigen Trab auf großen Zirkeln und geraden Linien, mit Handwechseln. Enge Volten und Versammlung hebst du dir für später auf.
- ÜbergängeEin paar Übergänge zwischen den Gangarten zeigen, ob das Pferd schon aufmerksam ist und bereitwillig auf die Hilfen reagiert. Daran erkennen Reiter, dass ihr Pferd bereit für die Arbeit ist[9].
- Notiere, wie es warDas Gedächtnis lässt sogar erfahrene Reiter im Stich[10]. Notiere nach dem Reiten, wie lange das Aufwärmen gedauert hat und wie sich dein Pferd gefühlt hat. Nach ein paar Wochen siehst du, was bei deinem Pferd funktioniert.
Dein Aufwärmen: Das Pferd spürt jede Anspannung
Das Pferd trägt den Reiter nicht nur, sondern spürt auch jede seiner Bewegungen. Eine Übersichtsarbeit zur Biomechanik des Reitens beschreibt, wie Symmetrie, Haltung und Gleichgewicht des Reiters das Pferd beeinflussen. Die Autoren zeigen auch, dass sich Defizite des Reiters mit Tests ohne Pferd erkennen und mit Übungen ohne Pferd verbessern lassen[12].
Eine Übersicht über 17 Studien aus den Jahren 2000-2024 kam zu ähnlichen Schlüssen. Eine korrekte Beckenhaltung, Rumpfkontrolle und eine gleichmäßige Belastung beider Seiten gingen mit einer besseren Druckverteilung unter dem Sattel und einer besseren Bewegung des Pferdes einher. Die Asymmetrie des Reiters führte zu einer ungleichmäßigen Belastung des Rückens, und viele Reiter wussten nichts von ihrer Asymmetrie. Reiter lassen außerdem oft das Training ohne Pferd aus, obwohl das Reiten selbst für den Körper eine mäßige und oft hohe Belastung ist[13].
Training der Reiter im Fitnessstudio, dreimal pro Woche, verbesserten ihr Gleichgewicht im Sattel. Sensoren unter dem Sattel zeigten einen gleichmäßigeren Druck auf den Rücken der Pferde[14].Zeliszewska-Duk et al., PLOS One, 2026
Es geht auch um deinen Rücken. In einer Umfrage unter 347 portugiesischen Reitern hatten 61,7% im letzten Jahr Schmerzen im unteren Rücken, und 63% von ihnen sagten, dass die Schmerzen sie beim Reiten behindern. Das Risiko war höher bei Menschen, die mehr Stunden im Sattel verbrachten und täglich im Stall arbeiteten[15].
Es gibt keine Studien, die ein bestimmtes Aufwärmprogramm für Reiter direkt vor dem Reiten untersucht hätten. Wir schlagen deshalb einfache Bewegungen vor, die den Körper auf das vorbereiten, was das Reiten verlangt: bewegliche Hüften, einen stabilen Rumpf, lockere Arme und Gleichgewicht. Sie dauern etwa 5 Minuten.
- HüftkreisenStell dich etwas breitbeinig hin, die Hände auf den Hüften. Mach je 10 ruhige Kreise in jede Richtung.
- Rücken runden und streckenStütz die Hände auf die Oberschenkel und beuge die Knie leicht. Runde und strecke den Rücken im Wechsel, 8-mal, im Rhythmus deines Atems.
- ArmkreisenMach 10 große Armkreise nach hinten. Lass zum Schluss die Schultern sinken und atme aus.
- KniebeugenMach 8-10 flache Kniebeugen mit geradem Rücken. Sie wärmen Oberschenkel und Hüften für den leichten Sitz und das Leichttraben auf.
- Auf einem Bein stehenSteh je 30 Sekunden auf jedem Bein. Achte darauf, auf welcher Seite es schwerer fällt. Das ist ein Hinweis, woran du auch im Sattel arbeiten kannst[13].
Auch Ruhe gehört zum Aufwärmen
In einer Pilotstudie reagierten Pferde nur dann stärker auf gestresste Menschen, wenn diese sich frei bewegten und Emotionen zeigten. Wenn sich sehr ängstliche Menschen ruhig und zurückhaltend bewegten, unterschieden sich die Reaktionen der Pferde nicht von denen auf ruhige Menschen. Die Autoren folgern, dass Pferde nicht auf den Stress des Menschen selbst reagieren, sondern auf die Körpersprache, die ihn begleitet[16].
Das war eine kleine Studie, bei der Arbeit vom Boden aus, aber die Schlussfolgerung ist praktisch. Fahr vor dem Reiten einen Gang herunter. Ein paar ruhige Atemzüge, langsamere Bewegungen beim Putzen und Satteln und das Handy in der Tasche zu lassen gehören ebenfalls zum Aufwärmen, für euch beide.
Die ersten Minuten im Sattel
Die ersten Minuten des Ritts sind ein guter Moment, um zu prüfen, wie sich dein Pferd heute fühlt. In einer Studie mit 1358 Pferden auf Turnieren gingen lahmfreie Pferde meist in gleichmäßigem Rhythmus und Tempo, gerade und willig vorwärts, trugen den Kopf ruhig und den Schweif locker. Mindestens 5 Sekunden lang angelegte Ohren und ein intensiver, starrer Blick hingen mit einem unregelmäßigen Gang zusammen[17].
Wenn heute etwas anders ist als sonst, ist das Aufwärmen genau dafür da, es zu bemerken. Lieber den Ritt verkürzen oder durch einen Spaziergang an der Hand ersetzen, als darüber hinwegzugehen.
Checkliste vor dem Reiten
Die Tabelle fasst alles an einem Ort zusammen. Du kannst einen Screenshot davon machen und sie im Stall griffbereit haben.
| Was | Worauf du achten solltest | Warum |
|---|---|---|
| Satteln | Kopf zum Gurt drehen, mit dem Schweif schlagen, Beißversuche, unruhiges Hin- und Hertreten | Kann mit Schmerzen oder dem Sattel zusammenhängen[1, 2] |
| Sattel | Ob eine Fachperson ihn kürzlich geprüft hat, auch in der Bewegung | Nur jeder zehnte Sattel ohne Probleme[4], der Rücken ist in der Bewegung flacher[5] |
| Gurt | Schrittweise und nicht zu fest angurten | Fest angezogen verlagert er den Druck Richtung Widerrist[6] |
| Aufsitzen | Von der Aufsteighilfe, in Ruhe | Weniger Druck auf den Rücken als vom Boden[7] |
| Aufwärmen des Pferdes | 10-20 Minuten, mit Schritt beginnen, dann Trab und Übergänge | Erhöht die Muskeltemperatur[8], so machen es die meisten Reiter[9, 10] |
| Dein Aufwärmen | 5 Minuten: Hüften, Rücken, Arme, Kniebeugen, Gleichgewicht | Die Asymmetrie des Reiters überträgt sich auf das Pferd[13] |
| Ruhe | Langsamere, vorhersehbare Bewegungen | Pferde reagieren auf Körpersprache[16] |
| Die ersten Minuten | Rhythmus, Geradheit, Vorwärtsdrang, Ohren und Schweif | So sieht ein lahmfreies Pferd aus[17] |
Wann tierärztliche Hilfe nötig ist
- das Pferd zeigt beim Satteln und Gurten jedes Mal mehrere Signale gleichzeitig, dreht zum Beispiel den Kopf zur Seite, legt die Ohren an, schlägt mit dem Schweif oder versucht zu beißen[1, 2],
- das Pferd spannt sich an oder weicht aus, wenn du den Rücken oder die Gurtlage berührst[2],
- das Pferd reagiert plötzlich anders auf den Sattel oder auf das Aufsitzen,
- das Pferd geht nach dem Aufwärmen immer noch ungleichmäßig, stolpert oder will nicht vorwärtsgehen[17].
Häufige Fragen
Wie lange sollte man ein Pferd vor dem Reiten aufwärmen?
Die meisten Reiter wärmen ihre Pferde 10-20 Minuten auf[9], und die gefilmten Aufwärmphasen dauerten im Schnitt 24 Minuten, zu einem großen Teil im Schritt[10]. Freizeitpferde wärmten sich langsamer auf als Sportpferde[11], deshalb sollte man ihr Aufwärmen nicht verkürzen.
Warum dreht ein Pferd beim Gurten den Kopf herum?
Das taten 40% der Pferde in einer Studie mit 193 Pferden[1]. Solches Verhalten beim Satteln hing mit Schmerzen der Rückenmuskulatur, Lahmheit und der Passform des Sattels zusammen[2], deshalb lohnt es sich, das abzuklären, statt es auf den Charakter zu schieben.
Ist es besser, vom Boden oder von einer Aufsteighilfe aufzusitzen?
Von einer Aufsteighilfe. Beim Aufsitzen vom Boden waren Kraft und Satteldruck auf den Pferderücken größer, und der meiste Druck lag auf der rechten Seite des Widerrists[7].
Sollte sich auch der Reiter aufwärmen?
Ja. Asymmetrie und Anspannung des Reiters übertragen sich auf das Pferd[12, 13], und regelmäßiges Training außerhalb des Sattels verbesserte das Gleichgewicht der Reiter und die Druckverteilung unter dem Sattel[14].
Spürt mein Pferd meinen Stress?
In einer Pilotstudie reagierten Pferde nicht auf den Stress des Menschen selbst, sondern auf die Körpersprache, die ihn begleitete. Ruhige, zurückhaltende Bewegungen schwächten diese Reaktion ab[16].
Wissenschaftliche Quellen
Jede Publikation haben wir in den Datenbanken Crossref und PubMed überprüft. Die Nummern im Text führen zur Liste, die DOI-Links zu den Originalartikeln.
- Dyson S, Bondi A, Routh J, Pollard D, Preston T, McConnell C et al. An investigation of behaviour during tacking-up and mounting in ridden sports and leisure horses. Equine Veterinary Education. 2022;34(6). doi.org/10.1111/eve.13432
- Dyson S, Bondi A, Routh J, Pollard D. An investigation into the relationship between equine behaviour when tacked-up and mounted and epaxial muscle hypertonicity or pain, girth region hypersensitivity, saddle-fit, rider position and balance, and lameness. Equine Veterinary Education. 2022;34(6). doi.org/10.1111/eve.13440
- Dyson S, Bondi A, Routh J, Pollard D, Preston T, McConnell C et al. Do owners recognise abnormal equine behaviour when tacking-up and mounting? A comparison between responses to a questionnaire and real-time observations. Equine Veterinary Education. 2022;34(9). doi.org/10.1111/eve.13471
- Dittmann MT, Arpagaus S, Hungerbühler V, Weishaupt MA, Latif SN. “Feel the Force” - Prevalence of Subjectively Assessed Saddle Fit Problems in Swiss Riding Horses and Their Association With Saddle Pressure Measurements and Back Pain. Journal of Equine Veterinary Science. 2021;99:103388. doi.org/10.1016/j.jevs.2021.103388
- Smirnova KP, Frill MA, Warner SE, Cheney JA. Shape change in the saddle region of the equine back during trot and walk. Journal of the Royal Society Interface. 2024;21(215):20230644. doi.org/10.1098/rsif.2023.0644
- Marlin D, Randell O, Mayhew E, Blake R. The Effect of Girth Design and Girth Tension on Saddle-Horse Pressures and Forelimb Stride Kinematics in Rising Trot. Animals. 2025;15(17):2540. doi.org/10.3390/ani15172540
- Geutjens CA, Clayton HM, Kaiser LJ. Forces and pressures beneath the saddle during mounting from the ground and from a raised mounting platform. The Veterinary Journal. 2008;175(3):332-337. doi.org/10.1016/j.tvjl.2007.03.025
- Frippiat T, Votion DM. Warm-Up Strategies and Effects on Performance in Racing Horses and Sport Horses Competing in Olympic Disciplines. Animals. 2024;14(6):945. doi.org/10.3390/ani14060945
- Chatel M, Williams J. What’s in a warm-up? A preliminary investigation of how European dressage riders and show jumpers warm-up their horses for training and at competition. Comparative Exercise Physiology. 2021;17(2):99-108. doi.org/10.3920/cep200035
- Chatel M, Williams JM. A Preliminary Study on Amateur French Show Jumper and Dressage Riders: Can Riders Accurately Recall the Duration and Content of Their Warm-Up Routines? International Journal of Equine Science. 2024;3(1):1-11. doi.org/10.64292/ijes.92
- Janczarek I, Kędzierski W, Tkaczyk E, Kaczmarek B, Łuszczyński J, Mucha K. Thermographic Analysis of the Metacarpal and Metatarsal Areas in Jumping Sport Horses and Leisure Horses in Response to Warm-Up Duration. Animals. 2021;11(7):2022. doi.org/10.3390/ani11072022
- Clayton HM, MacKechnie-Guire R, Hobbs SJ. Riders’ Effects on Horses - Biomechanical Principles with Examples from the Literature. Animals. 2023;13(24):3854. doi.org/10.3390/ani13243854
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- Zeliszewska-Duk P, Skowerska-Wiśniewska A, Wilk I, Nowicka B, Duk M, Strzelec K. Influence of riders’ physical activity on improving seat balance in the context of horse welfare - A pilot study. PLOS One. 2026;21(4):e0344969. doi.org/10.1371/journal.pone.0344969
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- Dyson S, Pollard D. Determination of Equine Behaviour in Subjectively Non-Lame Ridden Sports Horses and Comparison with Lame Sports Horses Evaluated at Competitions. Animals. 2024;14(12):1831. doi.org/10.3390/ani14121831
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